Sonntag, 28. Februar 2016

Die neue Landkrimi-Reihe im Knaur Verlag

Zuckersüße Beeren als Mordmotiv sind schon etwas ungewöhnlich. Und doch spielen die Früchte des als Heidelbeere bekannten Halbschattengewächses eine große Rolle in dem Debütkrimi von Mareike Marlow, der im Knaur Verlag veröffentlicht wurde. Übrigens ein Pseudonym unter der die Autorin und Illustratorin Marion Meister ihre Landkrimi-Reihe um zwei ungleiche Schwestern schreibt, die erst durch Tod ihres Vaters voneinander erfuhren. Amüsant und doch ernsthaft präsentiert sich ihr erster Fall, der auf einem idyllischen Fleckchen Erde spielt und von urigem Charme begleitet wird. Wer allerdings nach der Lektüre des Buches noch nicht genug vom Landleben und seinen verbrecherischen Auswüchsen hat, dem kann der zweite Fall der ermittelnden Schwestern mit dem Titel "Blutroter Flieder" wärmstens empfohlen werden, der im Juli diesen Jahres ebenfalls im Knaur Verlag erscheint.

Meine Meinung zum Buch findet ihr hier.

Donnerstag, 25. Februar 2016

Eine Rote Box lässt mich zum Egoisten werden

Wer kennt sie nicht, die imaginäre Black Box, die stets eine unbekannte Überraschung in sich birgt und seinen Betrachtern ihren Inhalt nicht verrät. Eine solche Box, allerdings in der Farbe rot, gibt es jetzt bei Lovelybooks zu gewinnen. Und eines ist von Beginn an klar. In dieser wunderschönen Schachtel werden Bücher von unbekannten Debütautoren stecken, die einer der Bewerber schon bald in seinen Händen halten wird. Eine tolle Idee! Und deshalb bin auch ich dabei, wenn es heißt, den Lostopf zu füllen und gemeinsam mit vielen anderen Büchersüchtigen auf die Bekanntgabe des neuen Besitzers zu warten. Dabei drücke ich mir selbst besonders doll die Daumen, auch wenn dieses Verhalten überaus egoistisch ist.

Freitag, 19. Februar 2016

Heute beim Friseur

Victoria von Schweden sieht in ihrem Glitzerkleid aus, als wenn sie Drillinge erwartet. Heidi Klump denkt über eine Brust-OP nach. Ashton Kutcher kann wunderbar mit seiner quengeligen Tochter umgehen. Nachrichten, die niemand braucht und doch werden sie gelesen. Es ist eben nicht einfach, die Zeit während einer "Schönheitsbehandlung" für die Haare zu überstehen. Deshalb habe auch ich heute neben meiner Kaffeetasse die eine oder andere Tratsch- und Klatschzeitungen in den Händen gehalten und vergeblich auf tolle neue Buchvorstellungen gehofft. Wahrscheinlich wissen die Macher dieser Medien, dass ein ordentlicher SUB bei mir zu Hause schlummert und wollen mich nicht in Versuchung führen. Ich danke ihnen dafür und werde bei meinen nächsten Besuchen im Friseursalon gleich ein unterhaltsames Buch von meinem Stapel mitnehmen.

Montag, 15. Februar 2016

Die Flut hat mich mitgerissen

Ich bin schon seit Langem ein Fan des deutschen Thriller-Autors Arno Strobel, der mir bereits mit "Das Skript" oder "Der Sarg" Gänsehaut bescherte. Ein Meister seines Fachs, der die Gratwanderung zwischen psychologischem Spannungsaufbau und atmosphärischer Dichte wunderbar beherrscht und nicht nur seine Figuren in die Hölle schickt. Nein, auch seinen Lesern mutet er Einiges zu, wenn er sie bei grausam verübten Morden als Zuschauer agieren lässt. Deshalb ist es gar nicht gut, als Storbels Leser mit viel Fantasie und einem zarten Gemüt gesegnet zu sein. Hier sind Härte und Durchhaltevermögen gefragt, oder wie in seinem neuesten Fall, eine gute Kombinationsgabe. Denn besitzt der Leser diese nicht, wird er einen Roman lang an der Nase herumgeführt, muss um das Leben von harmlosen Urlaubern bangen und wird regelrecht von einer Flut an Lügen mitgerissen. Fazit: unbedingt lesen oder hören!
Meine Meinung zum Buch findet ihr hier.

Freitag, 12. Februar 2016

Ich bin dann mal in München

Ganze 665 Kilometer sind es von unserem alten Bauernhof bis nach München und bis zum Freisinger Moos wohl ein paar weniger. Eine Fahrt mit dem Auto, die unter günstigen Umständen und mit nur einer Kaffeepause gut sechs Stunden dauert. Sechs Stunden, in denen ich gut und gerne auch einen Krimi lesen kann. Und genau das habe ich getan und mir ein gemütliches Plätzchen auf dem heimischen Sofa gesucht, wo ich gleich zwei dieser Bayernkrimis verschlingen werde. Sechs Stunden hin und sechs Stunden zurück. Das macht zwölf. Und genau in dieser Zeit werde ich, anstatt eine qualvolle Autofahrt zu überstehen, in Ruhe die bayerischen Ermittler begleiten, mich ein wenig in ihrem Revier umsehen und gemeinsam mit ihnen zwei knifflige Fälle lösen. Für Kaffepausen bleibt da auch noch genug Zeit und auch dafür, einige Bewohner kennenzulernen. Es geht eben nichts über ein spannendes Buch und ausreichend Zeit zum Lesen.

Meine Meinungen zu den Büchern findet ihr hier:
"Verletzung"
"Moorfeuer"

Dienstag, 9. Februar 2016

Bücherregen

Es ist schon ein tolles Gefühl ein neues Buch in den Händen zu halten und sich an seinem gelungenen Cover, dem interessanten Klappentext und seinen ersten Sätzen zu erfreuen. Wenn aber plötzlich gleich drei neue Bücher auf einmal den Weg zu mir finden, dann ist das schon etwas Besonderes. Und genau das ist am Sonnabend geschehen. In meinem Postkasten steckte ein Paket der Verlagsgruppe Droemer Knaur, das den Gewinn der Dezemberchallenge von Lovelybooks enthielt. Da regnete es Sterne, der Himmel kam ganz nah und die Erkenntnis reifte: Es muss wohl an mir liegen.

Meine Meinungen zu den Büchern findet ihr hier:
"Wir zwei und der Himmel dazwischen"
"Immer wenn es Sterne regnet"
"Es muss wohl an dir liegen"