"Labyrinth - Elixier des Todes" von Douglas Preston und Lincoln Child

An einem stürmischen Juniabend hat es sich FBI Special Agent Aloysius Pendergast gerade erst mit einer Tasse Tee in seine Bücherei gemütlich gemacht, als ein Klopfen die Ruhe durchbricht. In der Annahme einen späten Gast zu empfangen, öffnet sein Mündel Constance Green die Tür und stolpert prompt über einen Toten, der sich als Pendergasts Sohn Alban entpuppt. Eine sofort eingeleitete Verfolgungsjagd nach den Tätern bleibt ohne Erfolg und deshalb macht sich Pendergast mit der ihm eigenen Hartnäckigkeit sofort daran, den Mördern auf die Spur zu kommen. Dabei tappt er in eine Falle und anstatt notwendige Informationen zu erhalten, wird er mit einem todbringenden Elixier infiziert. Von nun an sind seine Stunden gezählt und ein aussichtslos erscheinender Kampf um Leben und Tod nimmt seinen Lauf.

„Labyrinth - Elixier des Todes“ ist der vierzehnte Fall für den verschrobenen FBI Agenten Aloysius Pendergast, der mit viel Gespür für das Übel dieser Welt an die Aufklärung von Verbrechen geht. Äußerlich wie ein Edelmann gekleidet, widmet er sich vor allem Mordermittlungen, die besonders bizarr und außergewöhnlichen sind. Diesmal reichen seine Recherchen sogar weit in die Vergangenheit hinein und fördern dabei einige prekäre Dinge aus der Familiengeschichte zutage. Eine sehr persönliche Angelegenheit, die mit gewohnt vielen Wendungen, mit rasanten Szenen, interessanten Schauplätzen und makabren Details sowie mit einem schwächelnden Pendergast einhergeht, dessen zeitweilige Unzulänglichkeit von starken Nebenfiguren abgefangen wird. Doch trotz der Verlagerung auf mehrere Schultern überzeugt der aktuelle Fall erneut und so kommen alle Fans des exzentrischen FBI-Agenten auch diesmal voll auf ihre Kosten.

Fazit:
Fesselnde Unterhaltung im gewohnten Stil mit einem FBI-Agenten, der einzigartig ist.

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